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Entscheidung des Bundesarbeitsgerichtes zur Arbeitszeiterfassung

Entscheidung des Bundesarbeitsgerichtes zur Arbeitszeiterfassung

Jeder Arbeitgeber, unabhängig von der Unternehmensgröße, ist dazu verpflichtet, ein System zur Arbeitszeiterfassung einzuführen.

Das Ziel der Arbeitszeiterfassung ist, die Gesundheit und Sicherheit des Arbeitnehmers zu wahren und die Regeln zum Datenschutz einhalten.

Eine flexible Arbeitsweise auf Vertrauensbasis ist weiterhin möglich, jedoch müssen die Arbeitszeiten auch beim mobilen Arbeiten, wie etwa aus dem Homeoffice, erfasst werden.

Folgende Zeiten müssen erfasst werden:

  • Beginn und Ende der Arbeitszeit
  • Pausen
  • Überstunden

Es ist dem Arbeitgeber überlassen, die Arbeitszeiten durch ein manuelles oder digitales System zu erfassen. Es ist also weiterhin gestattet, die Dokumentation über die Arbeitszeiten in Papierform und nicht digital zu führen. Die Erfassung der Arbeitszeiten hat spätestens sieben Tage nach erfolgter Arbeitsleistung erfolgen.

Beachtet werden muss unabhängig der analogen oder digitalen Dokumentation die Aufbewahrungsfrist von zwei Jahren.

Entscheidung des Bundesarbeitsgerichtes zur Arbeitszeiterfassung2023-02-03T10:11:24+01:00

Gefährdungsbeurteilung bei Schwangeren

Gefährdungsbeurteilung bei Schwangeren

§5 des Arbeitsschutzgesetzes regelt in Form einer Gefährdungsbeurteilung, dass der Arbeitgeber verpflichtet ist, für schwangere oder stillende Frauen die Arbeitsbedingungen so anzupassen, sodass weder die psychische oder die physische Gesundheit der Frau oder des Kindes einem Risiko ausgesetzt oder diese beeinträchtigt sind.

Mit der Mitteilung einer Schwangeren beim Arbeitgeber, hat dieser die Pflicht, den Arbeitsplatz auf potenzielle Gefährdungen zu analysieren und falls erforderliche geeignete Maßnahmen zur Risikominimierung zu ergreifen.

Schwangere oder Stillende dürfen grundsätzlich eine Tätigkeit mit „unverantwortbarer Gefährdungnicht ausüben, auch wenn die Arbeitsleistung auf eigene Verantwortung erbracht wird.

Die umgesetzten Maßnahmen zum Schutz und die durchgeführte Unterweisung der Mitarbeiter sind zu dokumentieren.

Der Arbeitgeber trägt dabei die volle Verantwortung für diesen Vorgang. Zur Unterstützung und Beratung ist es förderlich, den Betriebsarzt mit einzubinden, um externe Fachkompetenz bei der Erstellung und Durchführung der Maßnahmen zu nutzen.

Wichtig:

Jedes Unternehmen muss lt. MuSchG die Gefährdungsbeurteilung für jeden Arbeitsplatz durchführen, unabhängig davon, ob schwangere oder stillende Frauen beschäftigt sind oder jemals eine Frau eingestellt wird. Auch für Unternehmen, in denen ausschließlich Männer beschäftigt sind, gilt diese Pflicht!

Gefährdungsbeurteilung bei Schwangeren2023-01-26T12:57:07+01:00

Hustensaft

Neuerungen bei der Kennzeichnung von Hustensaft

 

Mit dem Beschluss des Oberverwaltungsgerichts in Nordrhein-Westphalen sind zukünftig Werbeaussagen wie „ohne Alkohol“ und „ohne Zuckerzusatz“ auf der Verpackung oder dem Etikett von Hustensaft untersagt.

Zwar wird im Herstellungsprozess das Ethanol beispielsweise aus dem Thymiankrautextrakt nahezu vollständig entfernt, jedoch verbleibt eine verschwindend geringe Restmenge Ethanol im Hustensaft.

Die Angabe „ohne Zuckerzusatz“ beschreibt zwar die Tatsache, dass im Produktionsprozess kein Zucker zugesetzt wurde, jedoch lässt die Angabe keinen Rückschluss auf den Zuckergehalt des Hustensaftes zu. Mit Sorbitol enthält dieser zudem einen Süßstoff.

Für Verbraucher bieten diese Aussagen daher keinen Mehrwert.

Hustensaft2023-01-20T11:39:04+01:00

Gesundheitsdatenschutzgesetz

Gesundheitsdatenschutzgesetz

Jedem ist Datenschutz ein Begriff, aber was hat es mit dem Gesundheitsdatenschutz auf sich?

Der Gesundheitsdatenschutz ist nicht gesetzlich verankert – zumindest noch nicht.

Dennoch soll dieses Thema deutlich machen, dass personenbezogene Daten mit Gesundheitsbezug zu schützen sind.

Alle Personen, die eben solche Daten erheben oder verarbeiten, müssen sensibilisiert werden. Ärzte, Arzthelfer oder selbst Praktikanten müssen sich der Verantwortung bewusst sein, gerade auch um Datenschutzbestimmungen nicht zu verletzen.

Gut zu wissen:

Tagtäglich werden wir mit dem Thema konfrontiert – ohne es zu bemerken!

Verkauf von Gesundheitsartikeln:
Auch beim Verkauf von beispielsweise Blutdruckmessgeräten, werden Kundendaten mit Gesundheitsbezug erfasst.

Fitness-Apps bzw. Fitness – Tracker steigen immer mehr in der Beliebtheitsskala. Auch wenn man es im ersten Moment gar nicht auf dem Schirm hat, gelten hier Datenschutzbestimmungen. Denn hier werden Kundendaten mit gesundheitlichem Aspekt verarbeitet (Körpergröße, Gewicht, etc.).

Und zu guter Letzt war natürlich in der Pandemie der Gesundheitsdatenschutz präsent. Durch Zutrittskontrollen in Restaurants oder Schnelltests in Testzentren.

Gesundheitsdatenschutzgesetz2023-01-13T10:12:55+01:00

Geschenke für Mitarbeiter. Weihnachten steht vor der Tür!

Zum Umfang von Mitarbeitergeschenken

Weihnachten steht vor der Tür!

Wie in jedem Jahr ist die Adventszeit weniger besinnlich als gedacht und die Frage, was schenke ich der Familie, dem Kind oder dem Ehepartner, beschäftigt einen den ganzen Monat.
Wenn man als Arbeitgeber auch seinen Mitarbeitern eine kleine Freude bereiten möchte, gesellt sich noch eine Geschenkesuche dazu.
Rechtlich sind Weihnachtsgeschenke für Mitarbeiter selbstverständlich nicht verpflichtend. Ein Gefühl der Freude und Wertschätzung vermitteln sie trotzdem.

Wenn Sie also Ihren Angestellten etwas schenken möchten, beachten Sie jedoch folgendes:
Der Arbeitgeber darf je Mitarbeiter Sachgegenstände oder Gutscheine nur bis zu einem Wert von 50 EUR je Monat steuer- und sozialabgabenfrei verschenken.

Für eine großartige Aufmerksamkeit reicht das definitiv!

Frohe Weihnachten wünscht Ihr Team von Clewing & Partner

Geschenke für Mitarbeiter. Weihnachten steht vor der Tür!2022-12-21T09:38:41+01:00

Stellenbeschreibungen

Jede Position in einem Unternehmen sollte mit einer Stellenbeschreibung (alt. Arbeitsplatz- oder Tätigkeitsbeschreibung) versehen sein.

Was versteht man unter einer Stellenbeschreibung?

Die zentralen Merkmale eines Arbeitsplatzes werden detailliert in der Stellenbeschreibung aufgeführt. So werden insbesondere die Anforderungen, die Aufgaben, die Funktionen und die Verantwortlichkeiten sowie die Pflichten als auch die mit der Position verbundenen Ziele definiert. Damit kann sie als ein Instrument der Personalplanung und als Ausgangspunkt der -beschaffung betrachtet werden.

Welche Ziele sind mit einer Stellenbeschreibung verbunden?

Durch eine Stellenbeschreibung sollen mind. die nachfolgenden Punkte erfüllt sein:

  • Klare Festlegung des Anforderungsprofils der Stelle
  • Definition der Aufgaben und Tätigkeiten
  • Organisatorische Stellung des Arbeitsplatzes im Unternehmenskontext
  • Herausstellen der Besonderheiten der Stelle
  • Ziele, die durch Position erreicht werden sollen

Unterschied Stellenbeschreibung und Stellenausschreibung

  • Stellenanzeige
    Die Stellenanzeige oder -ausschreibung dient meist der Annoncierung in Jobportalen und ist damit nach außen an potenzielle Bewerber gerichtet
  • Stellenbeschreibung
    Die Stellenbeschreibung ist ein Teil der Stellenanzeige und ist Bestandteil oder Anlage eines Arbeitsvertrags und enthält die zentralen Informationen zu einer Stelle. So sollte es möglich sein, mit dem Lesen der Stellenbeschreibung eine konkrete Vorstellung über das Aufgabengebiet einer Arbeitsstelle zu bekommen.

Was darf nicht in eine Stellenbeschreibung?

Nicht zur Stellenbeschreibung gehören die erwarteten Qualifikationen und Anforderungen, sowie die Werbung des Unternehmens.

Diese Inhalte sind in der Stellenanzeige verankert.

Stellenbeschreibungen2022-12-16T11:03:22+01:00

Jobs & Karriere bei Clewing und Partner

Unsere neuen Stellenangebote:

Berater im Bereich Qualitätsmanagement (m/w/d)

Referenten im Bereich Qualitätsmanagement (m/w/d)

Mitarbeiter im Vertrieb (m/w/d)

 

Sie interessieren sich für einen bestimmten Bereich oder eine bestimmte Position bei der Clewing plus GmbH & Co. KG – aber es ist derzeit keine oder keine passende Stelle ausgeschrieben?

Dann können Sie sich gerne bei Herrn Michel Kleinhans per E-Mail initiativ bewerben.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Clewing plus GmbH & Co. KG
Herr Michel Kleinhans
E-Mail: michel.kleinhans@clewing-partner.de
Tel.: 0345/ 681 272 16

Jobs & Karriere bei Clewing und Partner2022-08-16T15:47:49+02:00